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14 Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Heidelberg
 
Ölspuren, Kleinbrände, durch Brandmeldeanlagen ausgelöste Alarmierungen sowie Gefahrgutunfälle – das Einsatzspektrum an der diesjährigen Großübung der Jugendfeuerwehr Heidelberg...

[fk] ...war breit und forderte die Jugendlichen über 14 Stunden hinweg immer wieder aufs Neue heraus. Mittels gasbefeuerten Trainingsgerät wurden Brände nachgestellt.

Jedes Jahr organisiert die Jugendfeuerwehr Heidelberg eine gemeinsame Jahreshauptübung, bei der alle Jugendgruppen gemeinsam mit anderen Organisationen, wie z.B. dem Jugendrotkreuz, üben.
In diesem Jahr überlegten sich die Jugendwarte gemeinsame „Berufsfeuerwehrtage“ durchzuführen und den Tag hinweg immer wieder gemeinsam zu üben.
Sechs der acht Jugendgruppen beteiligten sich an der 14 Stunden Übung und stellten in ihren Gerätehäusern den Berufsfeuerwehrdienst nach. Neben dem Reinigen der Fahrzeuge, kochen oder feuerwehrtechnischer Ausbildung, wurden die Jugendlichen immer wieder zu verschiedenen Einsätzen alarmiert.
Auf einem ehemaligen Militärgelände, welches seit dem Abzug der Nato Streitkräfte leer steht, wurden verschiedene Einsatzszenarien nachgestellt, und die Alarmierungen vom Organisationsteam um Simon Polzin (Fachgebietsleiter Feuerwehrtechnik) koordiniert und durchgeführt.

Damit die Einsätze möglichst realitätsnah waren, unterstützte die Theatergruppe des Bunsengymnasiums die Jahreshauptübung und mimte Verletzte täuschend echt nach.
Zusammen mit zwei Gruppen des Jugendrotkreuzes und einer Schulsanitätsdienstgruppe galt es die Verletzten zu retten erstzuversorgen und anschließend weiterzubetreuen.

In der insgesamt 14 Stunden dauernden Übung galt es Ölspuren zu beseitigen, bei Brandmeldealarmen den Grund der Auslösung festzustellen oder Kleinbrände simuliert mit einem gasbefeuertem Feuertrainer abzulöschen. Auch ein Gefahrgutaustritt auf einem LKW wurde nachgestellt. Mit Lebensmittelfarbe eingefärbtes Wasser trat aus einem 1.000 l Behälter aus. Die austretende Flüssigkeit musste aufgefangen und der Behälter schnellstmöglich abgedichtet werden.
 
Die Übungen wurden zeitlich versetzt und mit wechselnder Besetzung der Jugendgruppen durchgeführt, so dass jeder mit jedem übte.
Um 18 Uhr gab es auf dem Übungsgelände ein gemeinsames Abendessen, welches vom Fachgebiet Versorgung unter der Leitung von Phillip Schell angerichtet wurde.
Gegen 23 Uhr endete schließlich diese besondere Jahreshauptübung. Einige Abteilungen haben den Berufsfeuerwehrtag auf 24 Stunden ausgeweitet und in den Gerätehäusern übernachtet.

 

Bilder folgen!