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Großübung der Jugendfeuerwehr Heidelberg
 
Am 29. Juni 2014 fand im Rahmen des 40jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr Rohrbach die diesjährige Jahreshauptübung der Jugendfeuerwehr Heidelberg statt.
 
[mm/fk] Der Übung lag ein angenommener Kellerbrand in einem größeren Wohnkomplex zugrunde, aufgrund dessen es auch eine Vielzahl zu rettender und versorgender Bewohner kam.

Einmal im Jahr findet mit allen Jugendfeuerwehren aus Heidelberg eine gemeinsame Übung statt, um nicht nur das erlernte Wissen und Können zu testen, sondern auch um das bei Großschadenslagen erforderliche Zusammenwirken der einzelnen Einheiten zu beüben. Unter möglichst einsatzrealistischen Bedingungen wird ein Großeinsatz abgearbeitet, Menschen gerettet und Feuer gelöscht.

Anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr Rohrbach fand die diesjährige Jahreshauptübung standesgemäß im Stadtteil Rohrbach statt.

Übungsannahme war ein Brand in einem zur Zeit leerstehenden Wohnkomplex der ehemaligen US-Armee am Sickingenplatz. Im Keller eines der drei Gebäude entstand aus unbekannter Ursache ein Feuer, wobei sich der Brandrauch bereits stark ausgebreitet hatte.
 
Nach Eintreffen der Einsatzkräfte galt es zunächst die Lage zu erkunden, um anschließend die notwendigen Maßnahmen festzulegen und den einzelnen Jugendgruppen ihre Einsatzaufträge zu erteilen.
So zeigte sich, dass die Kellergeschosse der drei Häuser jeweils miteinander verbunden sind. Da die Brandschutztüren der Kellergeschosse offenstanden, konnte sich der Rauch in alle drei Gebäude ausbreiten. Während das mittlere Haus aufgrund des Abzuges der US-Streitkräfte bereits leer stand, waren die beiden anderen Gebäude in Teilen noch bewohnt. Mehrere Personen wurden hier vermisst.
 
Die jungen Feuerwehrleute begangen im Keller mit der Brandbekämpfung und der Suche nach vermissten Personen. Zeitgleich wurden die ebenfalls verrauchten Wohnungen durchsucht.
Erschwert wurden diese Maßnahmen durch den Übungsrauch. Mit Nebelmaschinen wurde der Brandrauch nachgestellt, durch den die Gebäude vom Keller bis zum Dach stark verraucht waren, was die Sicht der vorrückenden Kräfte stark einschränkte.
 
Nach und nach konnten die vermissten und zum Teil verletzten Personen gerettet werden. Hier sorgten geschminkte Verletzungen für einen hohen Realitätsgrad, was den ein oder anderen Zuschauer gruseln lies.
 
Die verletzten Personen wurden anschließend dem Sanitätsteam übergeben, welche sie versorgte und weiter betreute. Diese Aufgabe nahm Schüler vom Schulsanitätsdienst des Bunsengymnasiums wahr, die vom DRK Heidelberg entsprechend ausgebildet wurden.
 
Mit einem Belüftungsgerät wurden die Wohnungen anschließend wieder rauchfrei geblasen, so dass die Bewohner im Realfall in diese wieder zurückkehren könnten.
 

[Bilder: Jugendfeuerwehr Heidelberg]