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24h-Übung der Jugendfeuerwehr Neuenheim

Die Jugendfeuerwehr Neuenheim hat dieses Jahr am 12.04. eine 24-Stunden-Übung durchgeführt. Sinn und Zweck der Übung ist es den Jugendlichen zu zeigen, wie ein Tagesablauf bei der Berufsfeuerwehr aussehen kann.

[tos] Es gibt einen festen Tagesablauf bestehend aus Besichtigungen, Ausbildung und Sport und vieles mehr (eben wie bei einer richtigen Feuerwehr). Zwischendurch wird der Tagesablauf ohne Vorwarnung durch Einsätze für die Jugendlichen, die sie dann spielerisch bewältigen müssen unterbrochen.

Die Jugendlichen wurden hierfür von einem Gong und nachfolgend von einer Durchsage alarmiert.Beginn der 24-Stunden-Übung war am Samstag um 10 Uhr. Nach dem Dienstantritt wurden die Betten bezogen, die Einsatzkleidung hergerichtet und die Dienstkleidung angezogen. Nach dem die Mannschaft einsatzbereit war wurde die Einteilung vorgelesen. Die Jugendlichen und Aktiven besetzten als Löschzug einen MTW (Mannschaftstransportwagen), der als Einsatzleitwagen eingesetzt wurde und ein LF 10/6. Zusätzlich wurde der MTW noch mit einigen Gerätschaften ausgestattet und wurde somit auch als Kleineinsatzfahrzeug (KEF) eingesetzt.

Als die Fahrzeugübernahme beendet war, machten wir uns auf den Weg zum Polizeirevier Nord, wo wir um 10.45 Uhr einen Termin für eine Besichtigung hatten. Herr Kramper machte mit uns eine sehr umfangreiche und tolle Führung durch das kleine Polizeirevier. Nach der Führung war Mittagspause und es gab Mittagessen im Gerätehaus. Doch kurz nach 13 Uhr wurde der Löschzug zum ersten Alarm rausgeschickt. Gemeldet war ein Gebüschbrand unter der Ernst-Walz-Brücke. Nach einem Löschangriff mit 2 C-Strahlrohen war der Einsatz schnell abgearbeitet. Zurück am Gerätehaus durften die Jugendlichen ihre Pause beenden.

Nach der Mittagspause gab es Theorieunterricht bzw. „Ausbildung" wie es unter Einsatzbeamten heißt. Auf dem Plan stand die Ausbildung Erste Hilfe. Unser aktives Mitglied Karl Hilger hierzu beim Deutschen Roten Kreuz einen Rettungswagen organisiert und konnte somit gemeinsam mit Benjamin Glantschnig den Jugendlichen einen sehr anschaulichen Unterricht bieten. Doch einige konnten leider nicht die komplette Ausbildung mitmachen. Noch während der Ausbildung musste das KEF zum Werderplatz abrücken. Dort war eine Katze auf dem Baum gefangen. Die unverletzte Katze wurde vom Baum gerettet und in die Freiheit entlassen. Nach diesen beiden Einheiten hatten die Jugendlichen eine kleine Pause, bevor es um 15 Uhr zum Dienstsport ins Sportzentrum Nord ging. Nach ein paar Ball-bzw. Fangspielen haben wir den Sport abbrechen müssen, da wir zu einem Einsatz abrücken mussten. Gemeldet war eine hilflose Person im Keller, Baumschulenweg 4 in Kirchheim. Die Person wurde von den Jugendlichen aus dem Keller gerettet. Sie war soweit unverletzt.

Zurück am Gerätehaus wurde alles wieder hergerichtet und anschließend trafen sich alle im Tagesraum zum erneuten Antreten. Hierbei wurden die Jugendlichen für die Nacht eingeteilt.
Zum Abendessen gab es selbstgemachte Pizza, hierfür waren die Jugendlichen selbst verantwortlich, ebenso wie für den Abwasch. Als die Jugendlichen mit der Zubereitung anfangen wollten, kam nun wieder ein Alarm dazwischen. Gemeldet war ein gestürzter Fahrradfahrer im Hellebächel. Als wir dort ankamen und die Lage erkundet war, haben wir sofort das DRK nachalamiert, die sofort vor Ort waren. Gemeinsam mit dem DRK wurde der Fahrradfahrer dann versorgt.

Zurück am Gerätehaus bekamen die Jugendlichen endlich ihr Abendessen. Danach hatten sie Bereitschaftszeit. Also konnten die Jugendlichen Filme schauen oder zusammen Spiele spielen.
Um 22 Uhr stand dann die Bettruhe an. Doch kurz nachdem wir uns hingelegt hatten, wurden wir nochmals erneut alarmiert. Um 22.11 Uhr wurden wir zum Klosterbrand Thingstätte gerufen. Diese Meldung wurde auf der Anfahrt bestätigt und das eine Person vermisst wird. Der Angriffstrupp ging zur Menschenrettung, der Wassertrupp hat mit der Brandbekämpfung begonnen und der Schlauchtrupp kümmerte sich um die Beleuchtung. Auch dieser Einsatz wurde erfolgreich von den Jugendlichen gemeistert.

Am Gerätehaus konnten alle dann schlafen. Um 2.33 Uhr wurde dann für einige der Schlaf unterbrochen. Das KEF wurde zum Einsatz „Baum auf Straße" alarmiert. Der Anrufer war aber sehr undeutlich, so das sich an der Einsatzstelle rausstellte, dass der Baum brennt. Das LF wurde sofort nachalarmiert. Feuer Schwarz - super gemacht!

Die restliche Nacht verlief ruhig. Um 7.15 Uhr wurden die Jugendlichen geweckt. Auf dem Plan stand nun Betten aufräumen. Gegen 8.30 Uhr gab es zum Abschluss das gemeinsame Frühstück. Bis 10.00 Uhr verlief der Dienst der Jugendlichen ruhig und somit endete der Dienst nach einem langen Tag für die Jugendlichen.

Neben den Jugendwarten haben auch einige Aktive geholfen diese 24-Stunden-Übung überhaupt möglich zu machen. Vielen Dank somit auch an:
Jasmin Blaschke, Robert Kurz, Karl Hillger, Phillip Schell, Banjamin Glantsching, Manuel Müller und Max Uhlemann.
 
 
[Bilder: Jugendfeuerwehr Heidelberg, Abteilung Neuenheim]